INFORMATIONEN ÜBER DIE ZUSAMMENARBEIT DER REGION KRASNODAR UND DEUTSCHLANDS

Die Region Krasnodar und Deutschland sind mit festen handelswirtschaftlichen Beziehungen verbunden. Im Laufe der letzten fünf Jahre gehört Deutschland zu drei größten Außenhandelspartnern der Region.
Zollstatistik

Nach den Angaben der Zollstatistik betrug der Auslandsumsatz der Region Krasnodar und Deutschland im Jahre 2003 97,7 Mio. US $, davon entfallen auf den Export 6,8 Mio. US $, auf den Import 90,9 Mio. US $. Nach Deutschland wurden Nahrungsmittel, Leichtindustrieartikel und Schnittholz ausgeführt. In die Region wurden Landwirtschaftstechnik und Ausrüstungen, medizinische Geräte und Ausstattung, Fleisch, Maschinen und Industrieanlagen importiert.
Im Jahre 2004 änderte sich die Export- und Importstruktur kaum: aus der Region führte man Maschinenbaueinrichtungen, Nahrungsmittel und Textilien aus, importiert wurden hauptsächlich Maschinenbaueinrichtungen und Nahrungsmittel. Der Auslandsumsatz betrug 122,11 Mio. US $, davon entfallen auf den Export 7,44 Mio. US $, auf den Import 114,67 Mio. US $.
Im Jahre 2005 betrug der Auslandsumsatz zwischen der Region Krasnodar und dem Deutschland 122,4 Mio. US $, die Steigerung erfolgte durch die Exportgeschäfte (9,0 Mio. US $) sowie auch durch die Importgeschäfte (113,4 Mio. US $). Die Exportgrundlage bildeten die Maschinenbaueinrichtungen und Schnittholz; Die Maschinenbaueinrichtungen, Lebensmittel und Arzneien wurden hauptsächlich auch ausgeführt.
Im Jahre 2006 steigerte sich der Auslandsumsatz der Region Krasnodar und Deutschlands auch und betrug 136,9 Mio. US $. Dabei wurden die Exportgeschäfte für 10,1 Mio. US $ und Importgeschäfte für 126,8 Mio. US $ durchgeführt. Als Exportgrundlage waren Erdöl und Erdölprodukte sowie Gerätebauerzeugnisse. Die Landwirtschaftsprodukte und Maschinenbaueinrichtungen, Brennkraftmotore und Rindvieh wurden auch importiert.
Der Auslandsumsatz zwischen der Region Krasnodar und dem Deutschland betrug im 3. Vierteljahr 2007 119,8 Mio. US $ nach den Angaben des Südlichen Zollamtes, was 2,5 % vom ganzen Umfang der Export-Importgeschäfte der Region Krasnodar überstieg. Dabei betrug der Import 115,6 Mio. US $ und überstieg der Export 4 Mio. US $. Der Saldo des Außenhandels bezeichnet sich als rote Zahlen (- 111,4 Mio. US $). Die Warenstruktur für Export- und Import veränderte sich fast nicht.
Tabelle. Der Auslandsumsatz der Region Krasnodar und Deutschlands
|
2003 |
2004 |
2005 |
2006 |
Januar bis Oktober 2007 |
Umsatz |
97,7 |
122,1 |
122,4 |
136,9 |
119,8 |
Export |
6,8 |
7,4 |
9,0 |
10,1 |
4,2 |
Import |
90,9 |
114,7 |
113,4 |
126,8 |
115,6 |
Saldo |
-84,1 |
-107,3 |
-104,4 |
-116,7 |
-111,4 |
Deutsche Unternehmen in der Region

Wirksame Außenwirtschaftstätigkeit der Region rief den Prozess des Zuflusses des ausländischen Kapitals ins Kuban-Gebiet hervor. Auf dem Territorium der Region Krasnodar sind 29 Unternehmen mit den deutschen Investitionen angemeldet.
Zu den größten Unternehmen mit den deutschen Investitionen, die wirksam tätigen, gehören:
- Aktiengesellschaft „Kuban Gips - Knauf“, dessen größter Aktieninhaber die deutsche Firma „Knauf“ ist.
- GmbH „CLAAS“ produziert Landwirtschaftsmaschinen. Der Umfang der Gesamtinvestitionen ins Projekt wird als 20 Mio. Euro eingeschätzt.
- Geschlossene Aktiengesellschaft „Akerlund & Rausing Kuban“, mit der 100 % ausländischen Teilnahme der Firma “Akerlund & Rausing Kuban Holding GmbH”. Der Betrieb befindet sich in der Stadt Timaschewsk und herstellt Packmaterialien und Verpackung zur betriebstechnischen Verwendung.
- SAO „Tetra Pack – Kuban“ mit dem Aktieninhaber, vertreten durch die deutsche Firma „Tetra Laval Holding GmbH“. Zum ausländischen Aktieninhaber zählen die Aktionen für die Summe in Höhe von 54,8 Mio. Rbl. Der Betrieb erbringt die Vermittlungsleistungen beim Kauf und Verkauf der Produkte zur betriebstechnischen Verwendung.
Beim Leiter der Administration der Region Krasnodar ist der Beirat für ausländische Investitionen gegründet und der funktioniert bereits. In den Beirat wurden aufgenommen: die Vertreter der Administration der Region Krasnodar, Betriebe mit den ausländischen Investitionen, die schon in der Region Krasnodar tätigen, darunter auch die Leiter von zwei Betrieben mit dem deutschen Kapital OOO „KNAUF Marketing-Krasnodar“ und OOO „CLAAS“.
Die Hauptziele und -aufgaben des Beirates für ausländische Investitionen beim Leiter der Administration der Region Krasnodar sind die Entwicklung und Festigung des günstigen Investitionsklimas auf dem Territorium der Region Krasnodar, die Erhöhung des Zuflusses der Auslandsinvestitionen in die Region, das Bekanntmachen der potenziellen ausländischen Investoren über die Begünstigungen des Investitionsklimas der Region Krasnodar, der Informationsinhalt, verwendet durch die Gesellschaften mit dem Auslandskapital, die auf dem Territorium der Region Krasnodar tätigen; schnelle und effektive Erörterung und Ausarbeitung zusammen mit der Administration der Region Krasnodar der Entscheidungen für die wichtigen Fragen, die bei der Tätigkeit des Unternehmens mit den ausländischen Investitionen auf dem Territorium der Region Krasnodar entstehen.
Abkommen mit den Verwaltungsbezirken und Organisationen Deutschlands

Im Mai 2004 haben der Gouverneur der Region Krasnodar Herr Alexander N. Tkatschev und der Ministerpräsident des Bundeslandes Niedersachsen Herr Christian Wulf im Rahmen des Internationalen Wirtschaftsforums „Tage der Region Krasnodar in Deutschland“ ein gemeinsames Abkommen „Über die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Administration der Region Krasnodar und der Regierung des Bundeslandes Niedersachsen“ unterschrieben. Dieses Dokument richtet auf die Verbindung der langfristigen partnerschaftlichen Beziehungen der Parteien, die Unterstützung und Entwicklung der Zusammenarbeit in der Wirtschaft und Landwirtschaft sowie Technologie der Lebensmittelindustrie.
Im Jahre 2004 wurde auch das Abkommen über die Zusammenarbeit zwischen der Industrie- und Handelskammer der Region Krasnodar und der Industrie- und Handelskammer Hannover unterschrieben.
Kongresse und Ausstellungen

Eine bedeutende Rolle in der Entwicklung der Beziehungen und also in der Erhöhung des Außenhandelsumsatzes zwischen der Region und dem Deutschland spielen verschiedene Kongresse und Ausstellungen.
„Messe- und Ausstellungsverbindungen“ der Region Krasnodar und Deutschlands brachten vom Fleck im Jahre 2002, als die Delegation der Region zum erstem Mal an der Internationalen Agrar- und Industriemesse „Grüne Woche“ in Berlin teilgenommen hat, die zu den größten Kongress- und Ausstellungsveranstaltungen Deutschlands gehört.
Die Messe „Grüne Woche“ in Berlin ermöglichte den Leitern und den Fachleuten der landwirtschaftlichen Betriebe der Region Krasnodar, ihre Kenntnisse und Erfahrungen zu bereichern, die modernen Leistungen in der Nahrungsmittelindustrie einzuschätzen und die Strategie der Perspektiventwicklung zu bestimmen.
Seit 2002 nimmt das Kuban traditionell an dieser Veranstaltung teil. Vom Jahr zu Jahr wächst das Ausmaß und Niveau unserer Teilnahme zu. Als es nur 14 Delegierten im Rahmen der für die Region ersten Ausstellung in Deutschland waren, war die Delegation im Jahre 2007 im Bestande von den Vertretern der Administration, der gesetzgebenden Versammlung, der Exekutive, der Stadt- und Bezirksverwaltungen, der Geschäftskreise der Region Krasnodar, insgesamt 120 Teilnehmer; die Fläche des Standes nahm 1000 m2. Während der Veranstaltung wurden 28 Abkommen für insgesamt 789,956 Mio. Euro unterschrieben.
Im Mai 2003 hat das Internationale Wirtschaftsforum „Tage der Region Krasnodar in Deutschland“ in Hannover stattgefunden, das die Investitionsattraktivität des Kuban-Gebietes vorstellte. Das Forum wurde zur ersten Veranstaltung, die die Region Krasnodar im Ausland durchgeführt hat. Der Erfolg dieses Vorhabens hat die Beschlussfassung über alljährliche Durchführung „ Tage der Region Krasnodar in Deutschland“ vorausbestimmt. Drei Jahre lang wurde diese Veranstaltung in Hannover durchgeführt; im Mai 2006 besuchten die Gäste von Kuban die Stadt München und im Januar 2007 die Stadt Berlin. In München hat die Region Krasnodar eine neue Form der internationalen privatstaatlichen Partnerschaft entdeckt. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovationen und Technologie der Republik Österreich übernahm die Kosten für die Ausarbeitung der Durchführbarkeitsstudie zwecks Baues der Autobahn Abinsk – Kabardinka sowie die Verpflichtung, österreichische und deutsche Investoren zu diesem Projekt anzulocken, indem es ein Abkommen mit der Administration der Region Krasnodar unterschrieben hat. Außer den Vereinbarungen mit der Administration der Region Krasnodar wurden Dutzende Verträge abgeschlossen und Einzeltermine haben direkt mit den Geschäftskreisen stattgefunden.
An der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltungen nahmen Vertreter der Russischen Botschaft in Deutschland, die Regierung des Bundeslandes Niedersachsen, IHK Russlands und Deutschlands aktiv teil.
Das dritte Internationale Wirtschaftsforum „Tage der Region Krasnodar in Deutschland“ im Mai 2005 wurde zur beachtenswerten Veranstaltung, weil es im Rahmen einer großen deutschen Ausstellung „Hannover Messe“ stattfand. Am Forum „Tage der Region Krasnodar in Deutschland“ nahmen über 800 Delegierten, nämlich über 500 russische und 300 ausländische Vertreter teil.
Die Ausstellung der Region Krasnodar in der Halle auf der „Hannover Messe“ und im deutschen Pavillon besuchten über 20 tsd Messegäste, darunter der Präsident der Russischen Föderation Herr Vladimir Putin, der Bevollmächtigte Vertreter des Präsidenten der Russischen Föderation im Südlichen Föderalbezirk Herr Dmitrij Kosak, der Bevollmächtigte und Außerordentliche Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Herr V. Kotenev, der Minister der Industrie und Energetik Russlands Herr V. Khristenko, der Minister für Verkehr und Kommunikationen Russlands Herr I. Levitin, der Vorsitzende des Vorstands OAO „Gasprom“ Herr A. Miller, der Präsident OAO „Russische Eisenbahn“ Herr G. Fadeev, der Vorsitzende des Vorstands OAO „Severstal“ Herr A. Mordaschov, der Präsident der Tschetschenischen Republik Itschkeria Herr A. Alchanov, der Bevollmächtigte und Außerordentliche Botschafter Deutschlands in der Russischen Föderation Herr Hans-Friedrich von Plötz, der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Bundeslandes Niedersachsen Herr Hirche, die Bürgermeisterin der Stadt Hannover Frau Lange, der Vertreter der IHK des Bundeslandes Niedersachsen Herr Weigner.
In die Delegation der Region Krasnodar unter Leitung des Gouverneurs der Region Krasnodar Herr Alexander Tkatschov wurden die Vertreter von 180 größten Unternehmen von Kuban, die Leiter der Departements der Administration der Region Krasnodar, sowie die Leiter der Bezirks- und Stadtverwaltungen aufgenommen. Sie nahmen an allen offiziellen Veranstaltungen einschl. „Tage der russisch-deutschen Wirtschaft“ und „ Russisches Industrieforum“ sowie „ 2. Außenwirtschaftsforum“, das durch die Regierung des Bundeslandes Niedersachsen organisiert wurde, teil.
Am Forum wurden 175 Investitionsprojekte für die Gesamtsumme von 6 Mld. Euro präsentiert. 77 unterschriebene Vereinbarungen, Protokolle und Verträge für die Gesamtsumme von 716 Mio Euro wurden als Ergebnis dieser Veranstaltung.
Besuche der offiziellen Delegationen Deutschland in die Region Krasnodar

Der Gegentausch der Arbeitsbesuche der Delegationen wurde zum bestimmten geregelten Geschäftsverkehr mit der Bundesrepublik Deutschland.
Die Region Krasnodar wurde in 2002 und 2003 durch die Delegationen der Firmenvertreter wie „KNAUF“ und „CLAAS“ unter Leitung des Mitinhabers und geschäftsführenden Gesellschafters, Honorarkonsul Russlands in Deutschland Dr. Heinz Jurkowitsch und des Finanzdirektors der Firma „CLAAS“ Hans-Jörg Mast besucht. Als Ergebnis dieser Besuche wurden die Unterzeichnung eines Abkommens über die Zusammenarbeit mit der Firma KNAUF“ und der Bau eines Werkes der Firma „CLAAS“ für Herstellung der Landwirtschaftsmaschinen.
Im Jahre 2004 besuchte Krasnodar der Bevollmächtigte und Außerordentliche Botschafter Deutschlands in der Russischen Föderation Herr Hans-Friedrich von Plötz zwecks Teilnahme an der 11. Internationalen Agrar-Industrieausstellung „YugAgroPromYugAgroPitschschemash“ im Rahmen der Durchführung „Tage Deutschlands“ in der Region Krasnodar.
Im Jahre 2006 besuchte Krasnodar die Delegation der Gruppe von Gesellschaften „Heidelberg Zement“ zwecks Besprechung des Baues eines modernen umweltfreundlichen Zementwerkes in der Gegend der Stadt Tuapse.
Zwecks Erweiterung der handelswirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Region Krasnodar und dem Deutschland fand das Treffen des Bevollmächtigten und Außerordentlichen Botschafters Deutschlands in der Russischen Föderation Herrn Walter Jürgen Schmid mit der Leitung der Administration der Region Krasnodar im September 2006 statt. Als Ergebnis dieses Treffens wurde die Richtlinie der Weiterentwicklung der beiderseitigen Zusammenarbeit bestimmt.
Im Mai 2007 fand das Treffen zwischen dem Geschäftsführer des Verbandes der Holzindustrie Deutschlands Herrn Norbert Furche und dem Stellvertreter des Leiters der Administration der Region Krasnodar Herrn Evgeni I. Muraviev statt, während dessen die Aufnahme neuer Verbindungen und Suche der Geschäftspartner in der Region zwecks Zusammenarbeit in der Möbelherstellung besprochen wurden.
Die Delegation Deutschlands nimmt alljährlich am Internationalen Investitionsforum „Sotschi“ teil. In 2006 und 2007 hatte die deutsche Partei ihren Einzelausstellungsstand. Die Teilnehmeranzahl wächst vom Jahr zu Jahr zu; im September 2007 besuchte das Forum 147 Delegierten, darunter der vorläufige Geschäftsträger der Botschaft Deutschlands in Russland Herr Detlef Lingemann, der Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Bundeslandes Sachsen-Anhalt Herr Dr. Karl Dere, der Geschäftsführer des Ost-Komitees der deutschen Wirtschaft Herr Oliver Week, sowie die Leiter der großen deutschen Betriebe. Nach Beendigung des Forums besuchte die Delegation der Botschaft die Stadt Krasnodar, wo 24. bis 30. September „ Die Tage Deutschlands in Krasnodar“ aus Initiative der Botschaft Deutschlands in Russland und unter Beistand der Robert-Bosch-Stiftung stattfanden. Gleiche Veranstaltung wurde im November 2004 organisiert. Neben den kulturellen Veranstaltungen und Treffen wurde an der Kuban Staatsuniversität und in der Mittelschule Nr. 25der Stadt Krasnodar Russisch-Deutsche Wirtschaftskonferenz durchgeführt. Über Dutzende deutscher Firmen nahmen an der landwirtschaftlichen Ausstellung „YugAgroProm“ teil. Die Idee der Durchführung der Tage Deutschlands bestand darin, dass die Veranstaltungen nicht nur in Moskau und Sankt-Petersburg sondern auch in den sich dynamisch entwickelnden Zentren der russischen Regionen durchgeführt werden können; geographisch umfasste die Veranstaltung über 25 russische Städte.
Während der Tage Deutschlands in der Region Krasnodar werden die Auftritte der Musikgruppen und schöpferischen Kollektive Deutschlands, sowie auch der Theatertruppen, die Vorführungen der Dokumentar- und Spielfilme, sowie die Gemäldeausstellungen der deutschen Maler organisiert.
Das Programm der Tage Deutschlands 2007 schloss in sich die Geschäftstreffen ein, die auf Aufnahme der Direktverbindungen zwischen den Unternehmen Deutschlands und des Südlichen Föderalbezirks gerichtet wurde. Der Besuch des Oberbürgermeisters der Stadt Karlsruhe Herrn Heinz Fenrich fand statt, welcher dem 15. Jubiläums der Partnerschaftsbeziehungen Karlsruhe – Krasnodar und dem Geburtstag der Stadt Krasnodar gewidmet wurde. Die Bürgerreise aus Karlsruhe nach Krasnodar wurde unter Motto „Erste Begegnung mit der Partnerstadt“ durchgeführt.
Partnerschaftsbeziehungen

Der Beweis der festen außenwirtschaftlichen Beziehungen der Region Krasnodar und der Bundesrepublik Deutschland ist die Teilnahme beider Parteien an der Bewegung der Partnerstädte. Feste Beziehungen sind die Grundlage der Zusammenarbeit der Städte Krasnodar und Karlsruhe, Gelendshik und Hildesheim.
Also im vorigen Jahr haben die Region Krasnodar und die Stadt Karlsruhe 19 gemeinsame Projekte verwirklicht, darunter die Lieferung der medizinischen Güter in die Kliniken der Stadt Krasnodar für die Gesamtsumme von 30 000 Euro, die Forschungsaufenthalte der Ärzte, Lehrer und Studenten in Karlsruhe, die Unterzeichnung der Vereinbarung über die Zusammenarbeit der technologischen Kuban Staatsuniversität und Hochschule für Wirtschaft und Technik der Stadt Karlsruhe.
Die Studenten- und Lehrerumtausche, die Forschungsaufenthalte der Ärzte aus Gelendshik in den Krankenhäusern von Hildesheim, sowie Teilnahme der schöpferischen Kinderkollektive der Kinderkunstschulen von Gelendshik an den Wettbewerben und Ausstellungen in Deutschland wurden zu Ergebnisse der Zusammenarbeit der Städte Gelendshik und Hildesheim.
Kulturelle Zusammenarbeit

Die Entwicklung der Kulturbeziehungen wurde zum integrierenden Bestandteil der Zusammenarbeit der Region Krasnodar und Deutschland.
Die Erfahrung des Staatlichen Akademischen Kuban Kosakenchors dient zur Bestleistung. In 2003 und 2004 hat der Kosakenchor in Hannover im Rahmen der Durchführung des Internationalen Wirtschaftsforums „Tage der Region Krasnodar in Deutschland“ die Konzerte vorgeführt. Im Jahre 2006 haben die Gastspiele des Kosakenchors in München stattgefunden. 2004 hat der Kosakenchor in verschiedenen Städten Deutschlands gastgespielt.
Die Kollektive der regionalen Kinderexperimentalschule für Volkskunst nahmen am Folklorfestival „Völkerfreundschaft“ in Hamburg teil.
Die Gastspiele des Staatlichen Russischen Konzertvolksorchesters „Virtuosen von Kuban“ der Philharmonie zu Krasnodar fanden im Rahmen des kulturellen Umtausches zwischen den Partnerstädten Krasnodar – Karlsruhe in Karlsruhe im Jahre 2006 statt.
Die Partnerschaftsbeziehungen zwischen der Region Krasnodar und dem Deutschland erweitern sich jahraus, das hat seine guten Gründe, darunter die Durchführung der Imageveranstaltungen durch die Region sowohl auf dem Territorium der Region, als auch außerhalb der Region.
Das Interesse für Region ist durch den bedeutenden Faktor wie der Sieg des Antrags der Stadt Sochi im Wettbewerb für Ausführung der Winterolympiaspiele 2014 meistens bestimmt. Die Einführung des Logos „Sochi-2014“ war eine der Aufgaben, die während der Werbeaktionen aller Imageveranstaltungen der Region (darunter auch während der in Deutschland durchgeführten Veranstaltungen) gestellt wurden. Man kann betonen, dass viele deutsche Geschäftsleute und Politiker ihre Zustimmung zu Stadt Sochi ausgedrückt haben, die als Kandidatstadt für Durchführung der Winterolympiaspiele war.